{"id":79,"date":"2016-09-02T13:26:51","date_gmt":"2016-09-02T11:26:51","guid":{"rendered":"http:\/\/thalamus-theater.de\/?page_id=79"},"modified":"2025-09-05T16:22:09","modified_gmt":"2025-09-05T14:22:09","slug":"indien-2010","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/thalamus-theater.de\/?page_id=79","title":{"rendered":"R\u00fcckblicke"},"content":{"rendered":"<h2>Sensemann und S\u00f6hne (2024)<\/h2>\n<p><em>von Jan Neumann<\/em><\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1259 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Titelbild-249x300.png\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Titelbild-249x300.png 249w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Titelbild.png 607w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/h2>\n<p>\u201eGestorben wird immer\u201c wei\u00df der Bestatter Heinrich Hensemann in der neuen Inszenierung des Thalamus Theaters, einer Kom\u00f6die der besonderen Art. \u201eImmer wieder wechseln komische, manchmal bis ins Absurde oder Comedyhafte changierende Situationen mit nachdenklichen Momenten. Das durchweg spielfreudige Ensemble aus drei Schauspielerinnen und drei Schauspielern wuppt die F\u00fclle von rund zwei Dutzend Rollen wunderbar.\u201c (KN 14.09.24)<br \/>\nDer Tod ist unser aller kleinster gemeinsamer Nenner und doch gelingt es uns immer wieder, unsere eigene Endlichkeit zu ignorieren. Das Thalamus Theater hat einmal genau hingeschaut und in einem Kaleidoskop der Urthemen des Menschseins allerhand Komisches, Skurriles, Herzzerrei\u00dfendes und Bedenkenswertes, eben zutiefst Menschliches, zu Tage gef\u00f6rdert.<br \/>\n\u201eEs lohnt sich!\u201c schreiben die KN abschlie\u00dfend in ihrer Premierenkritik.<\/p>\n<p>Premierenkritik aus der KN:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierenkritik-Sensemann.pdf\">https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierenkritik-Sensemann.pdf<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2>&nbsp;<\/h2>\n<h2>Dieter und der Wolf (2023)<\/h2>\n<p><em>von Holger B\u00f6hme<\/em><\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1021 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_3444_wolf-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_3444_wolf-300x200.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_3444_wolf.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/h2>\n<p>Ein spannendes, Theaterst\u00fcck f\u00fcr einen Schauspieler und einen Wolf. Der zwangspensionierte F\u00f6rster Dieter liegt auf der Lauer, um Boris zu erlegen. So hat er den Wolf genannt, der sich in der N\u00e4he seines \u201egottverlassenen\u201c Dorfes aufh\u00e4lt. Aber Dieter fragt sich auch: \u201eWarum soll ich auf ein Tier schie\u00dfen, das zu den Sch\u00f6nsten geh\u00f6rt, die je durch unsere W\u00e4lder gestreift sind?\u201c Wie das alles zusammen passt oder eben auch nicht, das erz\u00e4hlt Dieter dem Publikum auf seine sehr besondere, stets fesselnde Weise. Er l\u00e4sst uns teilhaben an der schr\u00e4gen, anr\u00fchrenden Lebensgeschichte eines ewigen Au\u00dfenseiters, der endlich einmal dazu geh\u00f6ren m\u00f6chte. Aber Dieter ist auch ein Zoologe und Philosoph, der wichtige Erkenntnisse \u00fcber die Menschen und die Tiere sehr anschaulich zu berichten wei\u00df. Und nicht zuletzt ist \u201eDieter und der Wolf\u201c eine herzzerrei\u00dfende Liebesgeschichte, denn \u201ejeder hat im Leben eine Marianne, \u2026 die er eben nicht hat!\u201c Aber Dieter hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er sie doch noch bekommt, schlie\u00dflich haben sie am ersten Schultag neben einander gesessen und sie hat ihm ihren Bleistift geschenkt.<br \/>\nSo sitzt der der ehemalige F\u00f6rster in der K\u00fcche seiner verstorbenen Mutter und wartet auf den Wolf, aber eigentlich wartet er darauf, dass sich etwas ver\u00e4ndert und sein Leben noch einmal eine ganz neue Wendung nimmt. Bis zum Schluss bleibt spannend, wie es ausgehen wird f\u00fcr den Wolf und f\u00fcr den Dieter.<br \/>\nDas tragikomische Solost\u00fcck zieht die Zuschauer bis zum letzten Moment in seinen Bann.<\/p>\n<p>Premierenkritik aus der KN:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Dieter-und-der-wolf-KN-28.2.2023.pdf\">https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Dieter-und-der-wolf-KN-28.2.2023.pdf<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2>Der Vorname (2020-2022)<\/h2>\n<p><em>von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patelli\u00e8re<\/em><\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-774 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-200x300.jpg 200w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-683x1024.jpg 683w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-666x999.jpg 666w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/IMG_1369-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein gem\u00fctlicher Abend soll es werden in der schlicht und stilvoll eingerichteten Wohnung des Literaturprofessors Pierre Garaud und seiner Frau Elisabeth. Nur Freunde und Familie sind zu Gast. Man kennt sich schon ewig und so werden mit Lust und Niveau Wortgefechte ausgetragen. Die Contenance verliert die illustre Gesellschaft allerdings vollkommen, als der Abend eine Wendung nimmt, die sich niemand hat tr\u00e4umen lassen.<br \/>\nDie wundervolle franz\u00f6sische Kom\u00f6die \u201eDer Vorname\u201c wurde 2018 sehr erfolgreich von S\u00f6nke Wortmann verfilmt. Das Thalamus Theater bringt nun das Original, ein fulminantes St\u00fcck Theater voller tiefer Einsichten und \u00fcberbordender Heiterkeit, auf die B\u00fchne. Wortwitz und Dialoge in der besten Tradition der franz\u00f6sischen kritischen Gesellschaftskom\u00f6die treiben atemlos eine Handlung voran, die bei aller Komik auch manchen ahnungsvollen Blick in die Abgr\u00fcnde der Figuren erlaubt. Sind es am Ende wir selbst, \u00fcber die wir dabei lachen, denn keine der angesprochenen menschlichen Schw\u00e4chen d\u00fcrfte uns fremd sein?<\/p>\n<p>Premierenkritik der KN vom 29.02.2020:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/So-war-die-Premiere-von-Der-Vorname.pdf\">https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/So-war-die-Premiere-von-Der-Vorname.pdf<\/a><\/p>\n<hr>\n<h2>Der H\u00e4\u00dfliche (2018)<\/h2>\n<p><em>von Marius von Mayenburg<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-666 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/haesslich_leer_gespiegelt-212x300.png\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/haesslich_leer_gespiegelt-212x300.png 212w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/haesslich_leer_gespiegelt-724x1024.png 724w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/haesslich_leer_gespiegelt-706x999.png 706w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser bitterb\u00f6sen, fulminanten Kom\u00f6die vom Aufstieg und Fall des technischen Ingenieurs Lette geht es sofort und ganz direkt um die immer wiederkehrenden gro\u00dfen Fragen des Menschseins: Was ist im Leben wirklich wichtig und was macht den Mensch zum Menschen? Sind es am Ende doch nicht die inneren Werte, sondern die \u00e4u\u00dfere Attraktivit\u00e4t? In einer rasanten Achterbahnfahrt voller \u00fcberraschender Wendungen ger\u00e4t Lette in beruflicher und erotischer Hinsicht in immer hefigere Verwirrungen. In den Zeiten der Selbstoptimierung kann nur die Sch\u00f6nheit den Erfolg bringen. Von heute auf morgen zum absoluten Sch\u00f6nling geworden, schwimmt Lette auf einer Welle des Erfolgs. Von den Frauen umschw\u00e4rmt scheint ihn nichts mehr aufhalten zu k\u00f6nnen. Doch der Absturz kommt j\u00e4h und auf v\u00f6llig unerwartete Weise. Am Ende ist der ehemals angeblich so abgrundtief H\u00e4ssliche zum Narziss geworden und hat nur noch sich selbst im Spiegelbild. \u201eIch k\u00f6nnte mich stundenlang so ansehen\u201c &#8211; Identit\u00e4t als Ware und der K\u00f6rper als formbarer Rohstoff der Ich- Pr\u00e4sentation. Die gekonnt geschriebene Farce brilliert mit k\u00f6stlichen Wortspielen und raschen, scharfen Dialogen. In der Inszenierung von Karl Elbl (Regie) und Katrin Brinkmann (Regieassistenz) erwartet die Zuschauer eine wunderbar komische, kluge und anr\u00fchrende Geschichte, die unseren eitlen, narzisstischen Verh\u00e4ltnissen einen Spiegel vorh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_741\" aria-describedby=\"caption-attachment-741\" style=\"width: 212px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierenkritik-Kieler-Nachrichten-online-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-741 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierenkritik-Kieler-Nachrichten-online-1-pdf-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-741\" class=\"wp-caption-text\">KN-Premierenkritik zu &#8222;Der H\u00e4\u00dfliche&#8220; (08.09.2018)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<h2>K\u00f6nigs Moment (2016)<\/h2>\n<p><em>von Jan Neumann<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-598\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/theatera3mail-213x300.jpg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/theatera3mail-213x300.jpg 213w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/theatera3mail-727x1024.jpg 727w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/theatera3mail-709x999.jpg 709w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/theatera3mail.jpg 853w\" sizes=\"auto, (max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein K\u00f6nigsmoment ist ein Moment, den man nicht erkl\u00e4ren kann. &#8211; Nachts auf der Autobahn. Herr K\u00f6nig hat sich in Gedanken verloren. F\u00fcr einen kurzen Moment entgleitet ihm die Kontrolle \u00fcber das Auto. &#8222;Millisekundenbruchteile. Zeit die sich verlangsamt. Die zum Punkt schrumpft, in dem alles enthalten ist.&#8220; Vielleicht der Bericht \u00fcber den Urknall, der gerade im Radio l\u00e4uft, vielleicht der Tod, dem er in diesem Moment ganz nahe kommt &#8211; irgendetwas l\u00e4sst Herrn K\u00f6nig f\u00fcr einen kurzen Augenblick mit anderen Augen auf die Verzweigungen, die sein Leben genommen hat, blicken: auf seine im Alltag erstarrte Ehe, auf sein fr\u00fch gestorbenes Kind, \u00fcberhaupt auf die Verluste und auf das, was sich dennoch auf der Habenseite angesammelt hat. Und er begegnet nochmals den wichtigen Menschen seines Lebens &#8230; &#8211; Ein K\u00f6nigsmoment ist ein Moment, in dem man alles versteht, findet Herr K\u00f6nig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_256\" aria-describedby=\"caption-attachment-256\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-256 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-217x300.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;K\u00f6nigs Moment&quot;\" width=\"217\" height=\"300\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-256\" class=\"wp-caption-text\">KN-Premierenkritik von &#8222;K\u00f6nigs Moment&#8220; (19. September 2016)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<h2>Hotel Disparu (2014)<\/h2>\n<p><em>von Rebekka Kricheldorf<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-140\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Pl_Hotel-Disparu_400-249x300.jpg\" alt=\"pl_hotel-disparu_400\" width=\"249\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Pl_Hotel-Disparu_400-249x300.jpg 249w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Pl_Hotel-Disparu_400.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Schauplatz, ein kleines herunter gekommenes Hotel, das merkw\u00fcrdig aus Zeit und Raum gefallen zu sein scheint. Im Foyer, gleichzeitig auch die Bar, treffen sieben G\u00e4ste aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein k\u00f6nnten. Zwei ungleiche Schwestern, die eine schlaflos und abweisend, die andere seit dem mutma\u00dflichen Freitod des Bruders von Todessehnsucht und morbiden Gedanken geplagt, versuchen diesen Schicksalsschlag im Hotel zu \u00fcberwinden. Eine trinkfreudige, lebenslustige Witwe, die sich nach dem Ableben ihres Gatten von seinem gro\u00dfz\u00fcgigen Erbe einen genussreichen Lebensabend in der Karibik erhofft &#8211; im Weg steht ihr dabei nur ihre \u00fcberehrgeizige und hysterische Tochter, die ebenfalls einen Anspruch auf das Erbe erhebt, weil sie sich angeblich selbst\u00e4ndig machen will. Wie aus dem Nichts erscheint zudem immer wieder ein Mann, der zun\u00e4chst wie ein sorgloser Pauschaltourist wirkt, unter dessen Fassade sich jedoch ein trauriger und w\u00fctender Kern verbirgt. Und dann ist da noch die Frau- oder sind es verschiedene Frauen?- die offensichtlich \u00fcber sehr unterschiedliche Lebenserfahrungen verf\u00fcgt. Sie alle sind Getriebene und Gestrandete an diesem eigenartigen Ort.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber dieser magisch-unheimlichen Szenerie wacht ein scheinbar allwissender Portier und Barkeeper, der alle F\u00e4den in der Hand h\u00e4lt. Er arrangiert und kommentiert die Begegnungen der illustren G\u00e4ste, schenkt ihnen immer wieder kr\u00e4ftig ein und gibt bedeutsame Lebensweisheiten von sich. \u201eIst man da, passiert nichts. Kaum ist am weg, hat man alles verpasst.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zum lebenden Inventar der Hotelbar geh\u00f6rt noch ein musikalisches Duo, bestehend aus einer S\u00e4ngerin und einem Bassisten, das die Szenerie klanglich illustriert und kommentiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was wird aus dieser bizarren Gemeinschaft? Haben die hilflosen Kontaktversuche endlich einmal Erfolg? Sind sie alle etwa f\u00fcr immer verschollen in diesem verschwundenen Hotel oder gibt es tats\u00e4chlich individuelle Wege hinaus ins Leben?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zuschauer erwartet ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher Theaterabend, der auf unterhaltsame Art und Weise die Sehnsucht nach Kommunikation und die Kontakt, aber auch den Wunsch nach Abtauchen und Verschwinden thematisiert. Das St\u00fcck besticht durch schnelle und irr-witzige Dialoge und immer wieder \u00fcberraschende Wendungen der Handlung. Die tragisch-komische Stimmung wird intensiv getragen und verst\u00e4rkt von der wunderbaren Musik des Duos \u201eSusan feel good\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_200\" aria-describedby=\"caption-attachment-200\" style=\"width: 128px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-200 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014-128x300.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Hotel Disparu&quot; \" width=\"128\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014-128x300.jpg 128w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014-436x1024.jpg 436w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014-600x1408.jpg 600w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014-426x999.jpg 426w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/kritik_kn_hd_2014.jpg 755w\" sizes=\"auto, (max-width: 128px) 100vw, 128px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-200\" class=\"wp-caption-text\">Premierenkritik &#8222;Hotel Disparu&#8220; (KN, 22.09.2014)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Endstation Pasta (2014)<\/h2>\n<p><em>von Jean-Michel R\u00e4ber<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-161\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/endstation_pasta-233x300.jpg\" alt=\"endstation_pasta\" width=\"233\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/endstation_pasta-233x300.jpg 233w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/endstation_pasta.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Arthur, ein ehemaliger Haarwasserverk\u00e4ufer, kocht &#8222;Spaghetti Bolognese&#8220; f\u00fcr Helga. Ein verf\u00fchrerischer Duft gen\u00fcgt &#8211; und schon fl\u00fcstert er in Paris einer zauberhaften Franz\u00f6sin bet\u00f6rende Worte ins Ohr. Ein K\u00fcchenmesser versetzt ihn in die Mafiah\u00f6hle Chicagos, ein St\u00fcck h\u00f6hlengereifter Emmentaler K\u00e4se entf\u00fchrt ihn in den Gotthard-Tunnel, und kalt gepresstes Oliven\u00f6l weist ihm den direkten Weg in den Vatikan. Von schlechten K\u00f6chinnen verfolgt, sieht die Endstation Pasta f\u00fcr Arthur eher verkocht und klebrig aus, als wie geplant al dente. Aber das spielt dann eigentlich auch schon keine Rolle mehr. Helga hat ihn ohnehin versetzt und die Bauchrednerpuppe Gino wird&#8217;s sowieso nicht merken. Nur eine Person verk\u00f6rpert all diese Charaktere. In stark parodistischer Weise folgt dicht an dicht ein kulinarischer Pers\u00f6nlichkeitswechsel nach dem anderen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8222;R\u00e4ber hat ein unterhaltendes, witziges St\u00fcck geschaffen, das in seiner Erz\u00e4hlweise dicht ist. Da jagt eine Szene die andere, und dem Publikum werden nur kurze Verschnaufpausen geg\u00f6nnt. Ein St\u00fcck, das nicht den Anspruch erhebt, auf die gro\u00dfen Probleme der Welt einzugehen, sondern f\u00fcr einmal luftig-leicht dar\u00fcber hinwegschlendert, nicht ohne dem Ganzen eine Prise Zynismus beizumischen.&#8220; (Zuger Zeitung, 11.11.94)<br \/>\n&#8222;Die Mittel sind denkbar einfach: ein witziger Text und Situationskomik bis hin zum puren Slapstick, vor allem aber Tempo. [&#8230;] Das Publikum bekommt streckenweise den Mund nicht mehr zu, fast ununterbrochen sind leise Kicher-Ger\u00e4usche oder entsetztes Aufst\u00f6hnen zu h\u00f6ren. Denn neben aller Wort- und K\u00f6rperakrobatik wird in dieser B\u00fchnen-K\u00fcche tats\u00e4chlich gekocht &#8211; mit einer gewissen Nonchalance, was Mengen und exotische Zutaten betrifft.&#8220; (Leipziger Volkszeitung, 23.04.01)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_192\" aria-describedby=\"caption-attachment-192\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-192 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta-300x152.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Endstation Pasta&quot;\" width=\"300\" height=\"152\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta-300x152.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta-1024x517.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta-600x303.jpg 600w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta-770x389.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Endstation_Pasta.jpg 1425w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-192\" class=\"wp-caption-text\">Premierenkritik &#8222;Endstation Pasta&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Benefiz &#8211; Jeder rettet einen Afrikaner (2012)<\/h2>\n<p><em>von Ingrid Lausund<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-92\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/pl_benefiz-212x300.jpg\" alt=\"Plakat Benefiz\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/pl_benefiz-212x300.jpg 212w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/pl_benefiz.jpg 418w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcnf engagierte und motivierte Menschen proben einen Wohlt\u00e4tigkeitsabend f\u00fcr eine Schule in Afrika. Doch was so gut gemeint ist und unbedingt die Spendenbereitschaft des k\u00fcnftigen Publikums anregen soll, erweist sich bei n\u00e4herer Betrachtung als ziemlich glattes Parkett. Kann man eine schwarze Freundin an diesem Abend beteiligen und ist ihre Mitwirkung diskriminierend oder doch eher ihr Ausschluss, darf man den potentiellen Spendern ein schlechtes Gewissen machen und ist die Patenschaft f\u00fcr ein M\u00e4dchen wichtiger als die f\u00fcr einen Jungen?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fallstricke der political correctness scheinen \u00fcberall gespannt zu sein. Bei ihren Versuchen alles richtig zu machen, geraten sich die wohlmeinenden Protagonisten zunehmend in die Haare. Die Situation wird von Minute zu Minute skurriler, denn nun kommen die pers\u00f6nlichen Eitelkeiten der f\u00fcnf Benifiz-Akteure ins Spiel und die Frage, wer an welcher Stelle weinen darf, ist auch noch nicht gekl\u00e4rt. Und wer hat eigentlich diese grauenhafte Papppalme mitgebracht? So verheddern sie sich heillos in Pauschalisierungen und Vorurteilen und wollten doch genau diese vermeiden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dem krampfhaften Bem\u00fchen ganz locker und professionell zu bleiben, bemerken die tapferen K\u00e4mpfer f\u00fcr das Gute die unfreiwillige Komik, in die sie l\u00e4ngst geraten sind, nat\u00fcrlich nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es entwickelt sich ein wunderbar komischer Theaterabend, der st\u00e4ndig neue und schr\u00e4ge Blickwinkel auf ein bewegendes Thema er\u00f6ffnet, dabei die f\u00fcnf Protagonisten und die \u201egute Sache\u201c aber nie verr\u00e4t. Am Ende kommt ohnehin alles ganz anders als erwartet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_194\" aria-describedby=\"caption-attachment-194\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-194 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012-241x300.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Benefiz&quot;\" width=\"241\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012-241x300.jpg 241w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012-823x1024.jpg 823w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012-600x746.jpg 600w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012-770x958.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Benefiz-2012.jpg 1129w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-194\" class=\"wp-caption-text\">Premierenkritik &#8222;Benefiz&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Indien (2010)<\/h2>\n<p><em>von Josef Hader und Alfred Dorfer<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-138\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Pl_Indien_400-247x300.jpg\" alt=\"pl_indien_400\" width=\"247\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Pl_Indien_400-247x300.jpg 247w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Pl_Indien_400.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 247px) 100vw, 247px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der tragikomische Klassiker z\u00e4hlt zum Feinsten, was die Theaterlandschaft im Kabarettbereich zu bieten hat. Zwei schrullige Gastronomietester auf Dienstreise in der Provinz. B\u00f6sel, der derbe, Bier trinkende Schnitzeltester und Fellner, ein pseudointellektueller, von fern\u00f6stlicher Mystik bewegter Streber, der f\u00fcr die Beurteilung der gastronomischen Hardware zust\u00e4ndig ist, treffen aufeinander und k\u00f6nnen sich nicht ausweichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kontrast zwischen diesen beiden einsamen M\u00e4nnern k\u00f6nnte gr\u00f6\u00dfer nicht sein. Sie reden und schweigen, reiben sich aneinander und ereifern sich \u00fcber die wichtigen Dinge des Lebens, \u00fcber Liebeskummer, Leberwurstbrot, frustrierende Telefongespr\u00e4che, M\u00e4nnersorgen, Hotelduschen, aus denen kaum Wasser kommt und warum in Indien so Vieles anders ist. Was mit Sticheleien und trotziger Feindschaft begann, wird im Laufe dieser kammertheatralischen Groteske zu tiefer, echter Freundschaft, die am Ende selbst dem Tod standh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Thalamus Theater zeigt in seiner neuen Inszenierung die urkomischen und zutiefst bewegenden Seiten eines absonderlichen M\u00e4nnerduos und l\u00e4sst uns ahnen, dass das Leben so v\u00f6llig anders sein kann, als wir manchmal glauben. \u201eIndien\u201c erz\u00e4hlt die Geschichte einer fast schon z\u00e4rtlichen M\u00e4nnerfreundschaft, genauso melancholisch wie schonungslos provokativ.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein St\u00fcck zum Tr\u00e4nen lachen und Weinen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_259\" aria-describedby=\"caption-attachment-259\" style=\"width: 160px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Indien-e1499680743417.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-259 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Indien-160x300.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Indien&quot;\" width=\"160\" height=\"300\"><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-259\" class=\"wp-caption-text\">KN Premierenkritik von &#8222;Indien&#8220; (29. November 2010)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die sieben Tage des Simon Labrosse (2009)<\/h2>\n<p><em>von Carole Fr\u00e9chette<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-155\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/simonlabrosse.jpg\" alt=\"simonlabrosse\" width=\"160\" height=\"224\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was stellt man sich unter einem Gef\u00fchls- Stuntman vor oder unter einem Gewissenserleichterer? Die neue Produktion des Thalamus Theaters gibt \u00fcberraschende Antworten auf diese und weitere wichtige Fragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Held des St\u00fccks, das arbeitslose Stehaufm\u00e4nnchen Simon Labrosse, will sich mit derartigen und anderen kreativ-originellen Dienstleistungsangeboten unbedingt wieder ins aktive Leben eingliedern. Wenn Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat, dann m\u00fcsste es doch m\u00f6glich sein, in der gleichen Zeit den idealen Job zu erfinden! Mit seinen \u201eSuperideen\u201c trifft Simon die geheimen W\u00fcnsche und Defizite seiner potentiellen Kunden aber vielleicht zu gut, denn die Gesch\u00e4fte wollen nicht so recht in Gang kommen. Doch das wirft den unverw\u00fcstlichen Optimisten nicht aus der Bahn, er mietet ein Theater und spielt gemeinsam mit seinen Kumpanen Nathalie und Leo sieben Tage aus seinem turbulenten Leben. \u201eWenn einer nichts mehr hat, kann er immer noch sein Leben erz\u00e4hlen.\u201c \u201eGestatten, Simon Labrosse, Leeref\u00fcller.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dem St\u00fcck der viel gespielten kanadischen Dramatikerin Carole Fr\u00e9chette geht es nur vordergr\u00fcndig um das Thema Arbeitslosigkeit. In dieser \u201eLebensrevue\u201c eines modernen Sisyphos, wird die Frage nach Erfolg oder Misserfolg im menschlichen Leben erneut sehr eigenwillig und erhellend beleuchtet. Die Zuschauer erwartet also kein mahnendes Sozialdrama, sondern eine tragikomische Farce, manchmal schrill und absurd, dann aber auch wieder leise und poetisch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_263\" aria-describedby=\"caption-attachment-263\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Simon-Labrosse-Vorbericht-2009.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-263 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Simon-Labrosse-Vorbericht-2009-300x226.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Die sieben Tage des Simon Labrosse&quot;\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Simon-Labrosse-Vorbericht-2009-300x226.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Simon-Labrosse-Vorbericht-2009-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Simon-Labrosse-Vorbericht-2009-770x580.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Simon-Labrosse-Vorbericht-2009.jpg 1542w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-263\" class=\"wp-caption-text\">Vorbericht von &#8222;Die sieben Tage des Simon Labrosse&#8220; (KN, 30. September 2009)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Bandscheibenvorfall (2008)<\/h2>\n<p><em>von Ingrid Lausund<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-148\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/bandscheibenv.jpg\" alt=\"bandscheibenv\" width=\"160\" height=\"224\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Profilierungsscharm\u00fctzel wechseln sich mit zarten Momenten vorsichtiger Ann\u00e4herung ab und auch spontane Gl\u00fcckssch\u00fcbe m\u00fcssen heil \u00fcberstanden werden. Die Sehnsucht nach Solidarit\u00e4t ist mit den H\u00e4nden zu greifen. Aber im Karrierekampf kann man sich keine Sentimentalit\u00e4ten erlauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Kieler Thalamus Theater hat bereits 2004 mit einer Inszenierung von Lausunds \u201eHysterikon\u201c das Publikum begeistert. Mit \u201eBandscheibenvorfall\u201c zeigt es nun seine Version des Erfolgsst\u00fccks der Autorin, das am Hamburger Schauspielhaus ein wahrer Dauerbrenner und \u201eecht Kult\u201c war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ingrid Lausund muss die erbarmungslosen und gleichzeitig erbarmungsw\u00fcrdigen K\u00e4mpfer nur ein wenig \u00fcberzeichnen, um die ganze Absurdit\u00e4t ihrer Situation zu zeigen. Die r\u00fchrenden Versuche der f\u00fcnf Protagonisten, trotz der unvermeidlichen Haltungssch\u00e4den doch noch einen aufrechten Gang zu bewahren, d\u00fcrften uns bekannt vorkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Publikum erwartet eine wunderbare Farce, die auch noch dem Bitterb\u00f6sen die komischsten Seiten abgewinnt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_197\" aria-describedby=\"caption-attachment-197\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Bandscheibenvorfall-2008.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-197 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Bandscheibenvorfall-2008-300x164.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Bandscheibenvorfall&quot;\" width=\"300\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Bandscheibenvorfall-2008-300x164.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Bandscheibenvorfall-2008-1024x559.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Bandscheibenvorfall-2008-600x328.jpg 600w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenkritik-Bandscheibenvorfall-2008-770x420.jpg 770w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-197\" class=\"wp-caption-text\">Premierenkritik &#8222;Bandscheibenvorfall&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Dreier (2006)<\/h2>\n<p><em>von Jens Roselt<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-151\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/dreier.jpg\" alt=\"dreier\" width=\"160\" height=\"227\"><\/em><\/p>\n<p class=\"schrift\" style=\"text-align: justify;\">Der junge Autor Jens Roselt hat einen pointenreichen Text, gew\u00fcrzt mit schwarzem Humor, vorgelegt, der lustvoll mit der Verdrehung von Realit\u00e4t und Illusion spielt. Seit der Urauff\u00fchrung am Staatstheater Stuttgart 2002 wird \u201eDreier\u201c erfolgreich an vielen deutschen B\u00fchnen aufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"schrift\" style=\"text-align: justify;\">Die neueste Inszenierung des Thalamus Theaters changiert zwischen bitter-ironischer Farce, Lustspiel und Drama. Aber sie setzt nicht nur auf die schnellen Wortgefechte, sondern nimmt ihre Figuren ernst und l\u00e4sst immer wieder auch die verletzlichen Seiten dieser eitlen Gro\u00dfstadt-Zyniker hervorblitzen. Die Liebe, von der zum Schluss dann pl\u00f6tzlich doch die Rede ist, taucht auf als Fata Morgana eines Rettungsankers. Ob sie den Taumelnden noch Halt bieten kann?<\/p>\n<p class=\"schrift\" style=\"text-align: justify;\">Das Publikum erwartet ein spannendes, kompaktes St\u00fcck voll von schneidend scharfen Dialogen und \u00fcberraschenden Wendungen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_265\" aria-describedby=\"caption-attachment-265\" style=\"width: 157px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Vorbericht-Dreier-2006.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-265 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Vorbericht-Dreier-2006-157x300.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Dreier&quot;\" width=\"157\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Vorbericht-Dreier-2006-157x300.jpg 157w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Vorbericht-Dreier-2006-536x1024.jpg 536w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Vorbericht-Dreier-2006-523x999.jpg 523w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Vorbericht-Dreier-2006.jpg 1332w\" sizes=\"auto, (max-width: 157px) 100vw, 157px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-265\" class=\"wp-caption-text\">Vorbericht von &#8222;Dreier&#8220; (KN, 10. Februar 2006)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<h2 class=\"schrift\">Hysterikon (2004)<\/h2>\n<p class=\"schrift\"><em>von Ingrid Lausund<\/em><\/p>\n<p class=\"schrift\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-153\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/hysterikon.jpg\" alt=\"hysterikon\" width=\"160\" height=\"227\"><\/p>\n<p class=\"schrift\" style=\"text-align: justify;\">Haben Sie sich schon einmal gefragt ob es ein geheimes Konto gibt, wo all Ihre verpassten Gelegenheiten zu Buche schlagen? Ob Sie nicht letztlich doch immer mehr bezahlen, als Sie bekommen? Und warum es die wirklich wichtigen Dinge des Lebens eigentlich nicht zu kaufen gibt?<br \/>\nHerzlich willkommen in der wunderbaren Welt des Supermarktes.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"schrift\">Herzlich willkommen bei: <\/span><strong class=\"fett\">HYSTERIKON<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Thalamus- Theater inszeniert mit seiner neuesten Produktion ein Panoptikum der schrillen, gescheiterten, sch\u00fcchternen und der gut-gl\u00e4ubigen Konsumenten. Skurril, komisch, weise und voller kurioser Zwischenf\u00e4lle erscheint die Welt als Supermarkt, in dem das Selbstbedienungsprinzip zur Selbsterhaltungsfrage wird. Der modernen Mensch, eingeklemmt zwischen permanentem Entscheidungszwang und aufreibender Schn\u00e4ppchenjagd. Was die Dinge kosten wei\u00df man, was sie wert sind wei\u00df man oft erst wenn sie nicht mehr da sind. Und wer bei der \u201eB\u00fcckware\u201c den Sinn des Lebens sucht, wird ihn bei <span class=\"fett\">HYSTERIKON<\/span> vielleicht sogar finden \u2026\u2026.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">GREIFEN SIE ZU!!! Abgerechnet wird sp\u00e4ter.<\/p>\n<figure id=\"attachment_268\" aria-describedby=\"caption-attachment-268\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenbericht-Hysterikon-2004.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-268 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenbericht-Hysterikon-2004-300x217.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Hysterikon&quot;\" width=\"300\" height=\"217\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenbericht-Hysterikon-2004-300x217.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenbericht-Hysterikon-2004-1024x740.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenbericht-Hysterikon-2004-770x556.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/KN-Premierenbericht-Hysterikon-2004.jpg 1428w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-268\" class=\"wp-caption-text\">KN Premierenkritik von &#8222;Hysterikon&#8220; (2. Februar 2004)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<h2 class=\"schrift\">Nature and Friends (2003\/2004)<\/h2>\n<p><em>von Oliver Bukowski<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-154\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/nature.jpg\" alt=\"nature\" width=\"160\" height=\"226\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den TV Talker Werner Takgesell ist bisher alles pr\u00e4chtig gelaufen: Ein beruflicher Erfolg nach dem anderen, ein gut gef\u00fclltes Konto, eine tolle Frau und schicke Freunde: \u201eLiebes es kommt im Leben immer darauf an, auf der Seite des Schreibtisches zu sitzen, wo die Schubladen aufgehen!\u201c<br \/>\nDoch was tun, wenn pl\u00f6tzlich alles ins Rutschen ger\u00e4t? Erst hat ihn seine Frau von einem sexuellen Experiment zum n\u00e4chsten getrieben und jetzt ist sie mit einem anderen auf und davon. Daf\u00fcr steht pl\u00f6tzlich die Nachbarin in Morgenmantel in seiner Wohnung und will nicht mehr gehen. Auch die schicken Freunde sind ganz anders als gedacht. Eine wilde Verfolgungsjagd durch das Gebirge beginnt und Werners Leben wird \u00fcber Nacht zur emotionalen Achterbahn.<br \/>\n\u201eWann hat das alles angefangen, wann?\u201c \u201eIch glaube bei 80000 netto im Jahr!\u201c<br \/>\n\u00dcberraschende Dialoge und eine Handlung, die immer absurdere H\u00f6hepunkte ansteuert, zeichnen diese Inszenierung aus.<br \/>\nBei Nature and Friends handelt es sich um eine temporeiche, schrille Kom\u00f6die von Oliver Bukowski gew\u00fcrzt mit einer gro\u00dfen Portion schwarzen Humores.<\/p>\n<figure id=\"attachment_270\" aria-describedby=\"caption-attachment-270\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierekritik-Nature-and-friends-2002.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-270 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierekritik-Nature-and-friends-2002-300x214.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Nature and friends&quot;\" width=\"300\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierekritik-Nature-and-friends-2002-300x214.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierekritik-Nature-and-friends-2002-1024x730.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierekritik-Nature-and-friends-2002-770x549.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Premierekritik-Nature-and-friends-2002.jpg 1743w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-270\" class=\"wp-caption-text\">KN Premierenkritik von &#8222;Nature and friends&#8220; (16. September 2002)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Herzjucken (2001)<\/h2>\n<p><em>nach Scazzo Pazzo von Vottorio Franceschi<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-152\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/herzjucken.jpg\" alt=\"herzjucken\" width=\"160\" height=\"226\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Valerio sucht eine Frau. Antonio ist nach einem Unfall wieder zum Kind geworden und wird von Valerio umsorgt. Dieser spielt f\u00fcr ihn abwechselnd Mama und Papa, manchmal ist er auch der Bruder.<br \/>\nIn diese merkw\u00fcrdige, tragikomische Welt tritt Marianna auf der Suche nach einem Ehemann. Die verr\u00fcckte Situation wird immer verr\u00fcckter.<br \/>\nDie Sehns\u00fcchte dreier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein k\u00f6nnen, treffen aufeinander und stiften Verwirrung in den K\u00f6pfen und in den Herzen. Es geht um die Sehnsucht nach der Frau, dem Mann; der Kindheit und vor allem nach dem, was es nicht gibt. Genau das geht Marianna am Ende suchen, doch auch f\u00fcr die beiden Br\u00fcder wird nichts so bleiben wie es war.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vittorio Franceschi, ein fr\u00fcher Weggef\u00e4hrte von Dario Fo, schrieb dieses mit vielen Preisen versehene und in zahlreiche Sprachen \u00fcbersetzte St\u00fcck 89\/90 als Tragikom\u00f6die zwischen \u201edem Pessimismus des Wirklichen und der belebenden S\u00fc\u00dfe der Tr\u00e4ume.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_271\" aria-describedby=\"caption-attachment-271\" style=\"width: 212px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herzjucken-Premierenkritik-2001-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-271 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herzjucken-Premierenkritik-2001-1-212x300.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Herzjucken&quot;\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herzjucken-Premierenkritik-2001-1-212x300.jpg 212w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herzjucken-Premierenkritik-2001-1-724x1024.jpg 724w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herzjucken-Premierenkritik-2001-1-706x999.jpg 706w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herzjucken-Premierenkritik-2001-1.jpg 1653w\" sizes=\"auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-271\" class=\"wp-caption-text\">KN Premierenkritik von &#8222;Herzjucken&#8220; (8. Mai 2001)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Dossier Akkermann (1999\/2000)<\/h2>\n<p><em>von Suzanne van Lohuizen<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-147\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/akkermann.jpg\" alt=\"akkermann\" width=\"160\" height=\"227\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das St\u00fcck beschreibt die ungew\u00f6hnliche Beziehung zwischen einer Krankenschwester und einem aidskranken Journalisten. Sie wollte doch nur absolut professionell sein, eine moderne Florence Nightingale und er lehnt sie ab, will auf keinen Fall fremde Hilfe ben\u00f6tigen. Doch der drohende Tod l\u00e4sst sie in R\u00e4ume der Seele vordringen, die sich ihnen sonst wohl kaum ge\u00f6ffnet h\u00e4tten. Fast unbemerkt geraten sie in eine Liebesgeschichte, die beide nicht zugeben k\u00f6nnen. Nach seinem Tod kreisen ihre Gedanken nur noch um ihn, bis er f\u00fcr sie auf wundersame Weise noch einmal zur\u00fcckkehrt und sie sich endlich das sagen k\u00f6nnen, was vorher unaussprechlich war. Ein erbitterter Kampf beginnt, eine schonungslose gegenseitige Abrechnung bis sie allm\u00e4hlich beginnen einander zu finden. Er fragt sie: \u201eNachtigall, was war das Schlimmste?\u201c und Sie antwortet: \u201eDas Schlimmste war, dass ich anfing Dich zu lieben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dossier Akkermann ist ein zeitgen\u00f6ssisches Theater im besten Sinne, gradlinig analytisch und ohne Angst vor gro\u00dfen Gef\u00fchlen. Ein St\u00fcck, das seine \u00fcberraschend hoffnungsvolle Botschaft aus der gro\u00dfen Kraft der Liebe an v\u00f6llig unerwarteten Orten gewinnt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_272\" aria-describedby=\"caption-attachment-272\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Vorbericht-Dossier-Akermann-1999.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-272 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Vorbericht-Dossier-Akermann-1999-300x208.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Dossier Akkermann&quot;\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Vorbericht-Dossier-Akermann-1999-300x208.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Vorbericht-Dossier-Akermann-1999-1024x710.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Vorbericht-Dossier-Akermann-1999-770x534.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Vorbericht-Dossier-Akermann-1999.jpg 1509w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-272\" class=\"wp-caption-text\">Vorbericht von &#8222;Dossier Akkermann&#8220; (22. Oktober 1999)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Bis Denver (1998)<\/h2>\n<p><em>von Oliver Bukowski<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-150\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/bisdenver.jpg\" alt=\"bisdenver\" width=\"160\" height=\"227\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Krimi? Eine Kom\u00f6die? Eine Trag\u00f6die? Ein Bildungsst\u00fcck? \u201eBis Denver\u201c ist nichts von alledem und alles zugleich!<br \/>\nZwei schr\u00e4ge und gleichzeitig liebenswerte, ewige Verlierer wollen sich endlich \u201eauch ein gro\u00dfes St\u00fcck vom Kuchen abschneiden\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bademeister Horst Paschke und der Kohlenschipper Lothar Ackermann versuchen auf r\u00fchrend einf\u00e4ltige Weise den in seiner widerlichen Arroganz nicht zu \u00fcberbietenden Ethik Professor Terre und dessen Gattin zu erpressen. Trotz intensivsten Bem\u00fchens um Cleverness und Gerissenheit, trotz aller Anleihen bei den \u201eHelden\u201c der Medien verl\u00e4uft ihr ultimativer Coup anders als erwartet. Zu gro\u00df sind ihre Herzen und zu weich die Ellenbogen. Eine Parabel vom \u00dcberleben der Liebe in den Zeiten des Existenzkampfes. Die rauhe aber unendlich herzliche Beziehung zwischen Horst und Lothi steht in einem abgrundtiefen Kontrast zur glatten Fassade des Professoren Ehepaars, hinter der Unterdr\u00fcckung, Ha\u00df und Angst lauern. Die von reichlich Dosenbier befl\u00fcgelten philosophischen Ausf\u00fchrungen der beiden \u201eM\u00f6chtegern &#8211; Erpresser\u201c f\u00f6rdern in ihrer verdrehten, unglaublich komischen Art erstaunliche Weisheiten zu Tage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der schon zweimal zum Nachwuchsdramatiker des Jahres gek\u00fcrte Autor Oliver Bukowski erz\u00e4hlt Geschichten von tiefer Wahrhaftigkeit. Er nennt seine St\u00fccke \u201eHardcorschw\u00e4nke\u201c oder \u201eTrivialkom\u00f6dien mit heraustrennbarer Experimentiervorlage\u201c, denn ihn verbindet mit dem skurrilen britischen Humor sehr viel mehr als mit dem arroganten Anspruch des Theaters,\u201cdem Publikum da unten zu erkl\u00e4ren, wie die Welt funktioniert\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_273\" aria-describedby=\"caption-attachment-273\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Priemierenktitik-Bis-Denver-1998.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-273 size-medium\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Priemierenktitik-Bis-Denver-1998-300x161.jpg\" alt=\"Premierenkritik &quot;Bis Denver&quot;\" width=\"300\" height=\"161\" srcset=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Priemierenktitik-Bis-Denver-1998-300x161.jpg 300w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Priemierenktitik-Bis-Denver-1998-1024x548.jpg 1024w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Priemierenktitik-Bis-Denver-1998-770x412.jpg 770w, https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Priemierenktitik-Bis-Denver-1998.jpg 1737w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-273\" class=\"wp-caption-text\">KN Premierenkritik von &#8222;Bis Denver&#8220; (25. Mai 1998)<\/figcaption><\/figure>\n<hr>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Herr Paul (1996)<\/h2>\n<p><em>von Tankred Dorst<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-156\" src=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/paul.jpg\" alt=\"paul\" width=\"160\" height=\"227\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Herr Paul ein dicker, unendlich tr\u00e4ger Mann haust mit seiner Schwester in den halbverfallenen R\u00e4umen einer ehemaligen Seifenfabrik. Er hat das Haus seit Jahren nicht verlassen und sieht auch keinen Grund, es noch jemals zu tun. Einzig ein geistig behindertes M\u00e4dchen besucht ihn gelegentlich.<br \/>\nIn diese \u201eIdylle\u201c bricht ein junger Mann namens Helm, der die Bruchbude geerbt hat, der investieren und viel Geld verdienen will. Doch vorher muss es den Herrn Paul aus den R\u00e4umen werfen. Ein Konflikt wie im Westen, hier ist nur Platz f\u00fcr einen. Die Ereignisse \u00fcberschlagen sich nun in Rasanter Folge. Helms Freundin Lilo taucht auf und verh\u00e4lt sich v\u00f6llig unerwartet. Der Investor Herr Schwarzbeck steht dann auch noch im falschen Moment vor der T\u00fcr. Leidenschaften und geheime W\u00fcnsche brechen auf und die Situation treibt ihrem wahnsinnigen H\u00f6hepunkt entgegen. Doch dann kommt die unerwartete Wende.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/thalamus-theater.de\/wp-content\/uploads\/Herr-Paul-Tango-Ank\u00fcndigung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ank\u00fcndigung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sensemann und S\u00f6hne (2024) von Jan Neumann \u201eGestorben wird immer\u201c wei\u00df der Bestatter Heinrich Hensemann in der neuen Inszenierung des Thalamus Theaters, einer Kom\u00f6die der besonderen Art. \u201eImmer wieder wechseln komische, manchmal bis ins Absurde oder Comedyhafte changierende Situationen mit nachdenklichen Momenten. 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